Zur Weiterentwicklung meiner Lehr- und Projektarbeit
In den vergangenen Wochen habe ich meine künstlerische und pädagogische Arbeit noch einmal bewusst gebündelt und neu sortiert. Ausgangspunkt war die Frage, wie sich meine Erfahrungen aus Ensemblepraxis, arrangierendem Denken und Vermittlungsarbeit heute in klare didaktische Kernaussagen überführen lassen – jenseits einzelner Formate oder Genres.
Aktuell beschäftige ich mich daher mit der Ausarbeitung einer digitalen Vorlesungsreihe, in der genau diese Fragen im Mittelpunkt stehen sollen: Wie lassen sich musikalische Prozesse strukturieren? Welche Rolle spielen Dramaturgie, Arrangement und Improvisation für zeitgemäße Instrumentaldidaktik? Und wie können solche Ansätze in unterschiedlichen Lehr- und Lernkontexten wirksam werden?
Der Kick-off zu dieser Reihe ist für den 25. Februar geplant und wird auf meiner Media-Seite erscheinen. Als Arbeitsgrundlage nutze ich dabei mein privates Studio, das mir seit einiger Zeit als experimenteller Raum für digitale Formate dient. Ziel ist es, Erfahrungen aus der Bühnenpraxis in ein digitales Setting zu übertragen – nicht als fertiges Produkt, sondern bewusst im Werkstattcharakter: tastend, offen, entwickelnd.
Weitere Einblicke folgen in den kommenden Tagen.